Die Referent/innen der Oö. Vokalakademie

Ewald Donhoffer

Der Organist, Cembalist und Dirigent Ewald Donhoffer erhielt seine Aus­bildung an den beiden Musik­universitäten seiner Heimatstadt Wien: Cembalo bei Wolfgang Glüxam und Gordon Murray, Orgel und Kirchen­musik bei Alfred Mitterhofer und Roman Summereder, sowie Orchesterdirigieren bei Georg Mark. Danach sammelte er erste Erfahrungen am Theater an der Wien als Assistent von Fabio Luisi, Bertrand de Billy und anderen. Seit 2005 rege Konzerttätigkeit als Dirigent und Cem­balist (2007 Debut am Pult der Wr. Symphoniker, 2008 Staatskapelle Dresden, weiters RSO Wien, Wr. Musikverein, styriarte, Salz­bur­ger Festspiele, Festival Utrecht, Europäische Wochen Passau, Dresden, Bonn u.a.). 2018 debütierte bei den Orchestern in Görlitz und Brandenburg, 2020 beim Israel Chamber Orchestra in Tel Aviv. Daneben setzt er seine langjährige Beschäftigung mit historischen Tasteninstrumenten fort. 2016 trat er in den Prämonstratenserorden ein und ist seither Stiftskapellmeister der Abtei Schlägl im oberösterreichischen Mühlviertel. Ewald Donhoffer hatte bereits mehrere Lehraufträge (Dirigieren, Korre­petition, Generalbaß) an den Musikuni­versitäten in Wien und Graz inne und unterrichtet seit 2018 auch an der katholischen Privatuniversität Linz. Er spielte mehrere CDs an der Seite von mit Maddalena del Gobbo für die Deutsche Grammophon ein. Zuletzt erschien gemeinsam mit Stiftsorganist Nikita Gasser eine CD mit Werken für zwei Orgeln an den Instrumenten der Schlägler Stiftskirche.

Mag. Konrad Fleischanderl

Studierte am Brucknerkonservatorium Linz Gesang (Gertrude Burgsthaler, Margarethe Palm, Althea Bridges), an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz Kontrabass (Johannes Auerperg) und an der Universität für Musik und darstellende Kunst "Mozarteum Salzburg" Katholische Kirchenmusik (Chorleitung: Thomaskantor Hans Joachim Rotzsch, Orgel: Franz Comploi, Stimmbildung: Wolfgang Fuchsberger).
Als Dirigent, Chorleiter, Orchester- und Kammermusiker, Instrumental- und Gesangssolist, Musikpädagoge und Juror arbeitet er in Österreich und international mit namhaften Musiker/innen, Dirigenten, Komponist/innen, Wissenschafter/innen, Pädagog/innen, Chören und Orchestern zusammen. *

Unter seiner Leitung werden alle großen Chor- und Orchesterwerke und Oratorien sowie ein umfangreiches Repertoire an barocker, klassischer und zeitgenössischer Musik aufgeführt.

Konrad Fleischanderl ist gefragter Juror, Künstlerischer Leiter (Artistic Director) und Dozent (Lecturer) bei internationalen Chorwettbewerben und World Choir Games (International Federation for Choral Music - IFCM, Musica Mundi, Competizione dell` Opera etc.) sowie Instrumental- und Orchesterwettbewerben.
An der Musikschule der Stadt Linz unterrichtete Konrad Fleischanderl 18 Jahre die Fächer Kontrabass, Blockflöte, Sologesang, Klavier, Kammerchor und Jugendorchester. Danach wurde er Musikschuldirektor im Oö. Landesmusikschulwerk,  übernahm die Leitung des Oberösterreichischen Kammerorchesters und gründete den
Oö. Kammerchor. Er war 20 Jahre Mitglied der Kirchemusikkommission der Diözese Linz, zehn Jahre lang Leiter der Chorleiterausbildung im Oö. Landesmusikschulwerk, 8 Jahre Landeschorleiter im Chorverband Oö., 8 Jahre lang Regens Chori an der Stadtpfarrkirche Linz und gleichzeitig an der Kirche St. Michael Linz und von 1997 bis 2015 Chormeister des Oratorienchores Brucknerchor Linz.
Konrad Fleischanderl gründete 1988 das Vokal- und Instrumentalensemble Österreichisches Bach Collegium, welches er bis heute leitet. Er gründete 1997 die Oö. Vokalakademie und leitet diese ebenfalls bis heute. Er gründete 2012 die Musiksammlung des Landes Oö. und leitete diese bis 2019. Von 2014 bis 2019 war er Geschäftsführer des Musikinstrumenten-Museums Schloss Kremsegg. Im Herbst 2019 betraute man ihn mit der Leitung der Fortbildungsakademie des Oö. Landesmusikschulwerks.

 * Herbert von Karajan, Franz Welser-Möst, Dennis Russel Davies, Karolos Trikolidis, Graziano Mandozzi, Roman Zeilinger, Martin Sieghart, Manfred Mayrhofer, Frieder Bernius, Erwin Ortner, Karmina Silec, Paul Wehrle, Robert Sund, Jos Vranken, Otto Kargl, Josef Kronsteiner, Hermann Kronsteiner, Maritin Haselböck / Martin Achrainer, Ursula Anders, Kurt Azesberger, Elisabeth Breuer, Paul Badura-Skoda, Lukas David, Anton Dermota, Paul Armin Edelmann, Donna Ellen, Adrian Eröd, Wolfgang Fürlinger, Reinhard Goebel, Margit Haider, Franz Kalchmair, Thomas Kerbl, James King, Cheryl Lichter, Collin Mason, William Mason, Reinhard Mayr, Gunar Letzbor, Daniel Ohlenschläger, Margarethe Palm, Christa Ratzenböck, Harald Serafin, Martin Steidler, Andrea Stumbauer, Wilhelm Trübler, Clemens Unterreiner, Nikolaus Wiplinger / Peter Androsch, Franz Burkhart, Fridolin Dallinger, Gerhard Dallinger, Ralph Dudgeon, Ingo Ingensand, Augustinus Franz Kropfreiter, Ernst Ludwig Leitner, Marcel Prawy, Heinrich Gattermayr, Alfred Peschek, Helmut Schmidinger, Balduin Sulzer, Gunter Waldek, Friedrich Zauner, Anton Zeilinger, Marianne Betz, Arnold Myers, Reinhard von Gutzeit, Wolfgang Roscher etc. / Wiener Philharmoniker, European Festival-Orchestra, Staatsorchester Athen, Staatsorchester Tessaloniki, Brucknerorchester Linz, Südböhmische Philharmonie, Haydn-Sinfonietta Wien, Collegium Juvenale Salisburgense, Ars Antiqua Austria, Collegium Musicum Linz, Österreichisches Bach-Collegium, Oö. Kammerorchester, Österr. Johann-Srauß-Ensemble, Ensemble Aktuell, Linzer Konzertverein, Linzer Kammerorchester etc. / Domchor Linz, Domchor St. Pölten,  Capella Nova Graz, KlangsCala Salzburg, Salzburger Vokalsolisten,  Kammerchor des Brucknerkonservatorium Linz, Chor der Universität Mozarteum Salzburg etc. / in Algerien, Belgien, Deutschland, England, Frankreich, Griechenland, Italien, Niederlande, Österreich (Wien, Salzburg, Graz, Eisenstadt, Klagenfurt, Innsbruck, Linz, St. Florian, Reichersberg, Kremsmünster etc.) Schweden, Schweiz, Sizilien, Tschechien, Ungarn etc.

Mag. Martin Gasselsberger

Martin Gasselsberger (*1980) unterrichtet Jazzklavier am Landesmusikschulwerk in Oberösterreich und arbeitet freiberuflich als Pianist und Komponist weit über die Landesgrenzen hinaus. Er studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und schloss 2007 das Magisterstudium mit Auszeich­nung ab.

In seiner Laufbahn hat er über 50 CDs eingespielt, Radioeinsätze – unter anderem mit seinem Trio „mg3“ – erfolgten in Kanada, Japan, Australien sowie in den meisten Ländern Europas. Seine Konzerte brachten ihn neben vielen anderen Ländern auch nach China und Nepal – in Österreich wurde er aufgrund seines künstlerischen Aufstrebens vom Musikmagazin Concerto zweimal zu Österreichs Jazzmusiker des Jahres gekürt. Martin Gasselsberger arbeitet immer wieder an neuen künstlerischen und pädagogischen Konzep­ten, an welchen er viele Studierende und Lehrer/-innen in Fortbildungen und Workshops teilhaben lässt. 2017 entwickelte er gemeinsam mit dem Ausnahme-Saxophonisten Klaus Dickbauer die Playalong-App CHORDMILL (seit 2018 erhältlich für iPhone, iPad und alle Android-Smartphones und -Tablets).

Weitere Infos auf www.gasselsberger.com / www.chordmill.com

Dipl. Päd. Florian Groß

Geboren 1975 in Braunau am Inn, 1993 Matura am BRG Braunau anschließen Ausbildung zum Hauptschullehrer für Mathematik, Physik und Chemie – wohnhaft in Waizenkirchen – hauptberuflich tätig an der NMS Hartkirchen – seit Kindertagen begeisterter Sänger und Musikant (diat. Harmonika) – leidenschaftlicher Vermittler von Volksliedern, Jodlern und instr. Volksmusik bei verschiedensten Seminaren im Alpenraum

Kons. Dr. Franz Gumpenberger

Geb. am 3. Mai 1943 in Lichtenau im Mühlkreis. Ist ein österreichischer Jurist, Moderator, Sprecher und Heimatforscher. Nach dem Besuch des Jesuitengymnasiums in Linz studierte er Jus an der Universität Innsbruck. Er war Richter in Freistadt, Unterweißenbach, Aigen im Mühlkreis und zuletzt bis zu seiner Pensionierung Gerichtsvorsteher des Bezirksgerichts Rohrbach.

Reinhard Gusenbauer, B.A.

In Linz geboren, erhielt Unterricht auf der Blockflöte, Violine, Viola, Schlagwerk und Posaune an der Landesmusikschule Pregarten, IGP-Posaunen- und Tenorhornstudium an der Anton Bruckner Privatuniversität, Autodidakt auf Okarina, Gitarre und Kontrabass. Er ist in vielen Ensembles singend und musizierend tätig: Pulverriedl Musi, Mühlviertler Quintett, Weinberg Musi, Mühlviertler Dreier, Breitenstoaner Sänger, Blaskapelle Gruberovka, Hagenberger Dixieland Jazzband, Tassilo Musikanten, Hagenberger Schlossbläser, Kirchenchorleiter Hagenberg, Musikverein Hagenberg ... Von vielen dieser Ensembles liegen CDs, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen vor.
Seit vielen Jahren führt er zahlreiche Volkskultur-Projekte an Volksschulen durch. Weiters ist er auf zahlreichen Seminaren in Österreich, Südtirol und Bayern tätig, wo er sein Wissen sowie Tipps für das auswendige Musizieren und das harmonische Zusammenspiel weitergibt.

Kons. Mag. Josef Habringer

Domkapellmeister

Musikalische Ausbildung am "Mozarteum" Salzburg und Brucknerkonservatorium Linz (Gesangspädagogik), Musikhochschule Wien (Lied und Oratorium). Referent für Kirchenmusik der Diözese Linz, Lehrtätigkeit am Diözesankonservatorium für Kirchenmusik und an der Pädagogischen Akademie, Unterrichtstätigkeit in Stimmbildung, Sologesang und Chorleitung auf zahlreichen Kursen und Wochen. Leiter des Vokalsensembles "Voices" und des Chores "Collegium Vocale Linz", Tenorsolist, seit Dezember 2005 Domkapellmeister in Linz.

Kons. Dipl.-Päd. OSR Prof. Hans Haslinger

Geb. 1947, Matura am Hum. Gymn. Schlierbach, LBA Linz, Lehramtsprüfungen in D, LÜ und ME, 1968: VS-Lehrer in Steinerkirchen/Tr., ab 1969: HS Lehrer an der Sport-HS 1 Lambach, von 1994-2007: HS Direktor an der Musik-HS Lambach; 2003-2005: Akademielehrgang für „Kommunikations- und Persönlichkeitstrainer“; 23 Jahre Kulturreferent der Union OÖ; Kurse und Seminare für Chorleitung bei Dr. Bruneder, Wien, Prof. Mittergradnegger u. Prof. Breitwieser, Klagenfurt, 13 x Teilnahme an der Intern. Chorleiterakademie Krems unter Erwin Ortner, Seminare bei Robert Sund, Johannes Prinz, bei Prof. Gerh. Dallinger u. Mag. Konrad Fleischanderl, Linz; Chorleitung seit 1963: Kirchen- und Studentenchor Schlierbach, Schülerauswahlchöre in Lambach,  1980: Gründung des Union-Chores Lambach; Konzertreisen und Chorkontakte mit Chören vieler europäischer Länder sowie Argentinien und Brasilien; 1990: Konsulent der Oö. Landesregierung, Goldene Note und Kulturmedaille des CHVOÖ, 2017: Verleihung des Berufstitels Professor durch Bundespräsident Van der Bellen.  

 

Matthias Helm

Studierte Sologesang bei Rotraud Hansmann und absolvierte die Lied- und Oratorium-Klasse bei Robert Holl an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Darüber hinaus besuchte er Meisterkurse bei Rudolf Piernay, Hartmut Höll und Wolfgang Holzmair. Als Konzertsänger profilierte er sich mit den großen Oratorien und Passionen von J.S. Bach, G.F. Händel, F. Mendelssohn oder C. Orff und arbeitete dabei mit Orchestern wie NDR-Orchester, L'Orfeo Barockorchester, Karlsruher Barockorchester, Wiener Akademie oder Capella Leopoldina zusammen.

Daniel Johannsen

Der österreichische Tenor, geboren 1978 in Wien, gehört zu den meistgefragten Evangelisten und Bach-Interpreten unserer Tage. Nach der Ausbildung zum Kirchenmusiker studierte er Gesang bei Margit Klaushofer und Robert Holl in Wien; er war Meisterschüler von Dietrich Fischer-Dieskau, Nicolai Gedda sowie Christa Ludwig und ist Preisträger des Bach-, Schumann-, Mozart-, Hilde-Zadek- und Wigmore-Hall-Wettbewerbs.

Seit seinem Debüt 1998 führen ihn Auftritte als Konzert-, Lied- und Opernsänger mit Werken aller Epochen in die großen Musikzentren Europas, Nordamerikas, Japans und des Nahen Ostens. Neben seinen regelmäßigen Konzerten im Wiener Musikverein und in der Berliner Philharmonie gastiert er bei zahlreichen Festivals (Styriarte Graz, Rheingau-Musik-Festival, Israel Festival, La Folle Journée, internationale Bachfeste); er musizierte unter der Leitung namhafter Dirigenten wie etwa Sir Neville Marriner, Nikolaus Harnoncourt, Hans-Christoph Rademann und Philippe Herreweghe z. B. mit Israel Philharmonic, der Akademie für Alte Musik Berlin, den Wiener Philharmonikern oder der Staatskapelle Dresden. Eine besonders innige künstlerische Freundschaft verband ihn mit dem 2018 verstorbenen Enoch zu Guttenberg; Auftritte u. a. in der New Yorker Carnegie Hall, der Maison Symphonique de Montréal und im Großen Saal des Moskauer Tschaikowsky-Konservatoriums geben davon Zeugnis. Daniel Johannsen ist an einigen groß angelegten Bach-Kantatenprojekten beteiligt, besonders intensiv etwa bei der J.-S.-Bach-Stiftung St. Gallen (Rudolf Lutz).

Auf der Bühne ist der lyrische Tenor, den Engagements etwa an das Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz, die Oper Leipzig, die Volksoper Wien, das Theater Bonn oder zu den Ludwigsburger Schlossfestspielen führten, mit Mozart-Partien, mit Werken des Barock, des 20. Jahrhunderts und der Moderne, aber auch in einigen Operettenrollen zu erleben.

Liederabende mit der ganzen Bandbreite des deutschen Repertoires (aber auch mit englischen und französischen Kompositionen) bilden einen Schwerpunkt in der Tätigkeit des Sängers, der mit Pianisten wie Andreas Fröschl, Charles Spencer, Burkhard Kehring, Graham Johnson und Helmut Deutsch zusammenarbeitet. Als Solo-Alben liegen bislang Schumanns „Dichterliebe“, „Tenore & Traverso“ (Arien von J. S. Bach) sowie die 2019 veröffentlichte CD „Lieder ohnegleichen. Franz Schubert“ (mit Christoph Hammer am historischen Graf-Flügel von 1826) vor. Darüber hinaus dokumentieren zahlreiche weitere (u. a. bei Carus, Sony, Deutsche Harmonia Mundi erschienene) Tonträger sowie Rundfunk- und Fernsehaufnahmen seine künstlerische Arbeit.

2019/20 – in der Beethoven-Jubiläums-Saison – absolvierte der Sänger einige wichtige Saalpremièren: gemeinsam mit dem Swedish Chamber Orchestra debütierte er sehr erfolgreich als „erzählender Jaquino“ in einer konzertanten Version des „Fidelio“ (an der Seite von Nina Stemme) im Stockholmer Konserthus, im BOZAR Brüssel sowie im Pariser Théâtre des Champs-Élisées. Ebenfalls unter der Leitung von Thomas Dausgaard sollte Daniel Johannsen mit dem BBC Scottish Symphony Orchestra erstmals in den Glasgow City Halls auftreten; COVID vereitelte dies jedoch ebenso wie Konzerte in der Hamburger Elbphilharmonie und beim Bachfest Leipzig.

In der gegenwärtigen Saison stehen, falls sich pandemiebedingt alles realisieren lässt, u.a. Passionskonzerte mit René Jacobs für die Nederlandse Bachvereniging, Auftritte mit Wolfgang Katschner bei den Händel-Festspielen Halle und beim Bachfest Leipzig sowie Humperdincks „Königskinder“ (Melodram-Urfassung) mit Michael Hofstetter beim Beethovenfest Bonn auf dem Programm. Zum wiederholten Male wird Daniel Johannsen auch bei der diesjährigen styriarte Graz eine Schubertiade mitgestalten.

Stand: 1/2021

Mag. Stefan Kaltenböck

Chorleiter und Lehrer am Musikgymnasium Linz (Adalbert Stifter ORG der Diözese Linz).
Lehrbeauftragter für Kinder- und Jugendchorleitung an der Anton Bruckner Privatuniversität.
Regelmäßige intensive Zusammenarbeit mit Heinz Ferlesch und dem Chor Ad Libitum.

Geboren 1981 im Innviertel, Studien in Graz (Musikerziehung, Kath. Theologie, Lehrgang für Chorleitung), Seminare und Meisterkurse bei renommierten Dirigent*innen und Chorpädagog*innen im deutschen Sprachraum sowie in Skandinavien und Nordamerika.

2007-2014 in Südtirol, Leitung des Vinzentiner Knabenchores Brixen und der Flat Caps Bozen, Gründung und Leitung des Südtiroler Landesjugendchores.

2015/16 Kapellmeister des Chorus Juventus der Wiener Sängerknaben.

Landesjugendreferent im Chorverband OÖ, Künstlerischer Leiter des Tiroler Kinder- und Jugendsingcamps, Referent für die Bereiche Chorleitung, Gruppenstimmbildung, Liedbegleitung am Klavier.

Franziska Riccabona, M. Mus

  • Evangelische Diözesankantorin der Diözese Oberösterreich und Kirchenmusikerin an der Martin-Luther-Kirche Linz
  • Studium der evangelischen Kirchenmusik an der Hochschule für Kirchenmusik Dresden und der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (Orgel u.a. bei Martin Strohhäcker, Holger Gehring und Wolfgang Zerer; Chorleitung u.a. bei Christfried Brödel und Hannelotte Pardall)

Petra Linecker, MA

8 Jahre klassischen Klavierunterricht, Studium Musiktherapie an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien, IGP Jazzgesang bei Elfi Aichinger und Leila Thigpen am Brucknerkonservatorium in Linz, Abschluss IGP Jazzgesang bei Frau Mag. Ines Reiger am Schubertkonservatorium in Wien (Schwerpunkt Jazzklavier), Lebensmittelpunkt Wels, Unterrichtstätigkeiten an der Bruckneruniversität und verschiedenen LMS Oberösterreichs, seit Okt. 2015 Master Studium "Musikvermittlung" an der Anton Bruckneruniversität Linz

Auftrittsstätten:

  • Porgy & Bess / Wien
  • Konzerthaus Wien
  • Jazzherbst Salzburg
  • Carl Drewo Jazzfestival
  • Gmundner Festwochen
  • Arge Nonntal/Salzburg
  • Gugg/Braunau
  • KIK/Ried
  • uvm

em. o. Univ. Prof. Erwin Ortner

Geboren in Wien - Mitglied der Wiener Sängerknaben unter Ferdinand Grossmann - Studium an der Wiener Musikhochschule (Musikpädagogik, Kirchenmusik, Dirigieren bei Hans Swarowsky, Chordirigieren bei Hans Gillesberger) - seit 1980 ordentlicher Hochschulprofessor für Chorleitung und chorische Stimmbildung an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien - von 1996-2002 Rektor der nun zur Universität für Musik und darstellende Kunst umgewandelten Hochschule für Musik - Gründer und künstlerischer Leiter des Arnold Schoenberg Chores - von 1983 bis zu dessen Auflösung 1995 künstlerischer Leiter des ORF-Chores - seit 2009 Hofmusikkapellmeister in der Wiener Hofmusikkapelle - Leiter von Sommerkursen für Chor - und Orchesterleitung, u. a. Internationale Chorakademie Krems - umfangreiche Tätigkeit als Dirigent im In- und Ausland.

MMag. Peter Peinstingl BA

Peter Peinstingl wurde in Innsbruck geboren und wuchs in Osttirol auf.  Er studierte zunächst am Mozarteum Salzburg und dann an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien katholische Kirchenmusik, Orgel und Instrumental- und Gesangspädagogik. Prägende Lehrer dort waren Erwin Ortner, Martin Haselböck, Wolfgang Sauseng und Peter Planyavsky. Darüberhinaus studierte er Dirigieren bei Paul Nadler in New York und Komposition bei Rainer Bischof.
Seit Jahren pflegt er eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland, sowohl als Solist und Dirigent als auch als Ensemblepartner.
Er gewann zahlreiche Preise bei Wettbewerben für Orgel und Komposition (Orgelwettbewerb Bellelay (Ch); Chorfest Malta; u.a.). 
Während seiner Studienzeit war er Musiker an der Stadtpfarrkirche St. Ägyd in Korneuburg bei Wien, Kapellmeister der Wiener Peterskirche und Assistent von Hans Haselböck an der Wiener Dominikanerkirche.
Im Juni 2016 wurde er zum Stiftskapellmeister und Stiftsorganisten der Erzabtei St. Peter in Salzburg ernannt. Darüberhinaus ist er Mitglied des Musikbeirates im DomQuartier Salzburg, Generalsekretär und künstlerischer Leiter der Johann-Michael-Haydn-Gesellschaft Salzburg und Lehrer am Musikum Salzburg.

 

 

MMag. Andreas Peterl

  • Kirchenmusikreferent der Diözese Linz und Lehrer für Chorleitung, Dt. Liturgiegesang und Gregorianik am Konservatorium für Kirchenmusik der Diözese Linz
  • Leiter des Wiener Motettenchores
  • Studium der Geschichte an der Universtiät Wien und der Katholischen Kirchenmusik mit den Schwerpunkten Chorleitung und Gregorianik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (Chor- und Ensembleleitung bei Erwin Ortner, Ingrun Fußenegger und Jordi Casals, Orgel bei Roman Summereder, Gregorianik bei Cornelius Pouderoijen); außerordentliches Orgelstudium bei Brett Leighton (Anton Bruckner Privatuniversität)
  • Mitherausgeber der „Wiener Beiträge zu Orgel und Kirchenmusik“
  • Preisträger des Erwin-Ortner-Fonds zur Förderung der Chormusik 2011

Wolfgang Rath

Lehrer für Querflöte am Oö. Landesmusikschulwerk daneben intensive Beschäftigung mit Ensemble-, Chorsingen, Chorleitung, Volkslied, klassische und Volksmusik

Mag. Christa Ratzenböck, MAS

Studium am Mozarteum bei Prof. Ingrid Mayr, Meisterkurse bei Margarita Lilova und Marjana Lipovšek. Opernaufführungen am Theater an der Wien, Zürcher Oper, Bilbao Arriaga, Salzburg, Basel, Bern, Bayerische Staatsoper München. Erfolge mit Partien aus dem Mezzofach (Dorabella, Idamante, Cherubino) sowie aus dem Sopranfach (Ximene, Nele). Konzerte im Musikverein, Konzerthaus Wien, Brucknerhaus Linz, Festspielhaus Salzburg, Listhalle Budapest, Zagreb, Berlin, Carinthischer Sommer. 2018 Auftritte am Musiktheater Linz (Eine Nacht in Venedig) sowie an der Deutschen Oper am Rhein (Der Rosenkavalier, Die lustigen Weiber von Windsor). 2019 Auftritte am Nationaltheater in Schwerin (Im weißen Rössl) sowie 2020 am Landestheater Klagenfurt (Eugen Onegin, Elektra) und am Landestheater Linz (Der Bettelstudent).

2021 Konzerte im Brucknerhaus, Festspielhaus Salzburg, Landestheater Klagenfurt, Klassik am Dom in Linz, Festspielhaus St. Pölten.

2018 wurde ihr der „Opus Klassik“ -Preis für die DVD Einspielung der Oper Ulenspiegel von Walter Braunfels verliehen.

Sie arbeitet mit namhaften Dirigenten wie Franz Welser-Möst, Julia Jones, Christian Arming, Hans Wallat, Peter Schneider, Dennis Russel Davies, Adam Fischer, Bertrand de Billy.

Seit 2012 leitet sie eine Gesangsklasse an der Bruckner Privatuniversität Linz.

www.christa-ratzenboeck.com

Helene Roitinger

Cellistin, Instrumentalpädagogin
Diplom für Eutonie Gerda Alexander

Systemische Supervision und Coaching

 

Musikstudium IGP am Brucknerkonservatorium Linz, Hauptfach Violoncello, Schwerpunkt Elementare Musikpädagogik. Weiterführende Studien bei Bernhard Walchshofer (Linz) und Susanna Ehn-Riebl (Salzburg). Seit 1995 Unterrichtstätigkeit im OÖ Landesmusikschulwerk, derzeit an den LMS Haag am Hausruck und Marchtrenk.

2006 Diplom für Eutonie G.A. in Offenburg bei Karin Schaefer. Seither nebenberufliche aktiv in eigener Praxis. Mitarbeiterin in der GERDA-ALEXANDER-SCHULE Offenburg, Eutonie-Kurse und Fortbildungen in unterschiedlichen Bereichen. Lehrauftrag in der Begabtenförderung "Haltung und Bewegung" im OÖ Landesmusikschulwerk. Eutonie-Workshops und -Fortbildungen sowie Referentin im Lehrgang Musikphysiologie an der Universität für Musik und darstellende Kunst, Wien. Mitglied in der ÖGfMM Wien (Österreichischen Gesellschaft für Musik und Medizin).

 

2016 Begründung der Eutonie-Akademie Österreich e.V.

 

 

Brigitte Schaal

Geboren in Oberbayern, wohnhaft in Regau, Mitarbeiterin im OÖ. Landesmuseum / Sammlung Musik, Archivleiterin des OÖ. Volksliedarchives, Referentin bei Volksmusikschulprojekten und Volksmusikseminaren, Musikantin und Sängerin

Univ. Prof. Mag. Dr. Helmut Schmidinger

Komponist sein ist für mich weniger eine Berufsbezeichnung als viel mehr eine Wertehaltung, die, der Übersetzung des Wortes compositio folgend, das Verbindende über das Trennende stellt.
Hörbar wird das in meinen unterschiedlichen BeziehungsWeisen zur vielfältigen Musiktradition oder in der variationsreichen Verbindung von Literatur und Musik bei vielen literarischen Zitaten als Titel instrumentaler Werke.
Aufführungen u.a. in Tokyo, New York, Paris, Warschau und Wien.
Komponieren für und mit Kindern und Jugendlichen ist mir eine Herzensangelegenheit, die ich bei meiner Lehrtätigkeit im Rahmen des Studiums „Kompositionspädagogik“ an der Kunstuniversität Graz weitergeben darf.
Apropos Herzensangelegenheit: Ich schätze gute Literatur, Schokolade, Kaffee, Bergerlebnisse und mein Rennrad.
http://www.helmutschmidinger.at 

Dipl. Päd. Simone Weigl, MA BA BEd.

  • Volksschullehrerin, Erziehungswissenschafterin
  • Studium Pädagogik und Masterstudium Erziehungswissenschaft an der Paris-Lodron-Universität Salzburg
  • Studium Instrumentalpädagogik Klavier, Schwerpunkt Gruppenstimmbildung an der Anton-Bruckner-Privatuniversität
  • Chorleiterausbildung am Oö. Landesmusikschulwerk (Gesang bei Andrea Stumbauer)
  • Lehrerin an der Musikvolksschule Leonding
  • Leiterin von Schulchören, des Vokalensembles CHORnetto sowie der Kirchenchöre Pregarten und Bad Schallerbach (seit 2011)
  • Referentin der Oö. Vokalakademie
  • Unterrichtstätigkeit an der Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz
  • langjährige Sängerin und Probenassistenz Brucknerchor Linz, Kammerchor Linz, Österreichisches BachCollegium, Evangelische Kantorei Linz
  • Konzerttätigkeit als Klavier- und Vokalsolistin sowie im Continuo (Cembalo und Orgel) mit dem Österreichischen BachCollegium (Brucknerhaus Linz, Universität Salzburg, Europäische Festwochen Alte Musik Passau, etc.)

Mag. Christine Wieder

Studium „Katholische Kirchenmusik“ an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst "Mozarteum" Salzburg (1994 A-Diplom), Chorleitung (Prof. A. Anglberger, Prof. Dr. Hans Joachim Rotzsch), kirchliche Komposition (Prof.W.Sauseng), Zusatzausbildung zur GruppenstimmbildnerIn, Unterrichtstätigkeit im Oö. Landesmusikschulwerk und am Musikum Salzburg (Musikkunde, Chor und Orgel), Organistin, Referentin (Stimmbildung und Musikalische Spiele)

FI HR Mag. Peter Wiklicky

20 Jahre Chor(er)leben mit verschiedenen Schul-, Jugendchören und Vokalensembles innerhalb der Schulwände und auch außerhalb von Spanien bis Russland. Bewerbe wie Landes- und Bundesjugendsingen, Chorolympiaden und verschiedenste Kooperationen im In- und Ausland.

Andrea Wögerer

In Linz geboren, erster Klavierunterricht mit 6 Jahren am Bruckner-Konservatorium. Während der Gymnasialzeit am Akademischen Gymnasium Spittelwiese begeisterte Chorsängerin (Evangelische Kantorei). Nach der Matura IGP-Studium für Klavier (Prof. Horst Matthaeus) sowie Gesangsunterricht bei Prof. G. Schulz und G. Trabesinger. Fortsetzung des Studiums an der Musikuniversität Wien (Prof. Krist, Mrazek, Petermandl sowie R. Hansmann, C. Blaickner-Mayo, Prof. W. Moore). Studienabschluss 1989 mit dem Diplom für Lied und Oratorium. Zahlreiche Auftritte als Sängerin und Pianistin. Seit 1997 als Lehrerin für Klavier, Korrepetition und Gesang an den Landesmusikschulen Eferding, Hartkirchen und Wilhering tätig, ab 2013 zusätzlich im Team für den Kinder- und Jugendchor am Landestheater Linz und Leiterin des "Mini-Chores" für 5- bis 8-Jährige. Seit Herbst 2012 Fachgruppenleiterin für Stimme im Oö. Landesmusikschulwerk.

Prof. Dr. Michael Wruss

Absolvent des Musikgymnasiums Linz und somit Schüler von Balduin Sulzer. In Wien studierte er Musikwissenschaft, Theaterwissenschaft, Germanistik und Philosophie sowie Komposition und Musiktheorie. 1993/94 verbrachte er ein Erasmus-Auslandsjahr an der University of Oxford. Seit 1996 unterrichtet er am Adalbert Stifter Gymnasium (Musikgymnasium Linz), ist als Musikkritiker für die OÖNachrichten tätig und ist gern gesehener Gast in diversen Jurys.

Robert Zimmerling

Robert Zimmerling erlernte bereits im Alter von sechs Jahren Akkordeon, erhielt als Neunjähriger Orgelunterricht und begann ab dem 14. Lebensjahr seinen Klavierunterricht bei Paul Kantschieder/Innsbruck. Bei Prof. Heinz Weber/Dresden nahm er Unterricht in Tonsatz und Dirigieren. In weiterer Folge besuchte er Meisterkurse bei C.Kluttig/Trier, bei H. Breuer/ Wolfenbüttel sowie bei Prof. Dr. H. M. Beuerle/Freiburg. Von 1983 bis 1993 war er als Akkordeonist & Keyboarder in verschiedenen Unterhaltungs- und Tanzorchestern tätig. Seit 1992 leitet er den Chor der Stifts- und Pfarrkirche Stams/Tirol. Als Pianist erhielt er Einladungen in die Schweiz, nach Deutschland, Holland, Dänemark, Frankreich, Spanien, Portugal, in die Türkei und sogar in die Vereinigten Staaten von Amerika, wo er 1994 u. a. am Wellesley College in Boston gastierte. Durch die musikalische Leitung bei Rundfunk und TV-Übertragung aus dem Stift Stams, die Gesamtleitung bei verschiedenen Chorprojekten (Musical, Konzert) und die Zusammenarbeit mit Musikern des Tiroler Symphonie Orchesters, der Thüringer Philharmonie sowie int. Solisten und Künstlern, wie Diana Damrau (Frankfurt), Anne Hofmann (Dresden), Katja Nozdryn (Warschau), Camillo dell´Antonio (Wien), Kevin Conners (München), Mike Holober
(New York) und James Smith (Köln) u. a. m, sowie als gefragter Korrepetitor (UAGC, DoReMi, etc.) und Chorleiter kann er ständig seinen musikalischen Horizont erweitern.

Evelyn Zincke

Sie erhielt seit ihrer Jugendzeit eine Gesangsausbildung an der LMS Linz mit Abschluss "Audit of Art", danach "Akademische Gruppenstimmbildung" an der Anton Bruckner Privatuniversität. Schauspielerische Erfahrung sammelte sie bei der "Linzer Stadtrandbühne". Weiters besuchte sie einen Meisterkurs bei Althea-Maria Papoulia und bei Irina Gavrilovici. Nach der Schulzeit absolvierte sie außerdem ein Kolleg am WIFI im kaufmännischen Bereich, danach die WIFI Fachakademie für "Marketing Management" und schloss an der Anton Bruckner Privatuniversität das Studium "Kulturmanagement" ab. Sie war zunächst in der Wirtschaft als Direktions-Assistentin, danach als Marketing Managerin tätig. Seit 2008 ist sie die Assistentin des Chordirektors am Landestheater Linz.

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